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Falkenartige | Falconiformes
Valkachtigen | Falcons | Halcones | בזים | Faucons
Greifvögel mit hakenförmigem Schnabel, einer Wachshaut um die Nasenlöcher und Greiffüßen mit spitzen, gekrümmten Krallen – dasselbe Werkzeug wie bei Habichten und Adlern, doch steht diese Ordnung in der Einteilung getrennt davon, neben den Papageien und den Sperlingsvögeln; diese Stellung beruht auf molekularen Daten und nicht auf dem äußeren Erscheinungsbild. Es sind tagaktive Fleischfresser, die ihre Beute mit den Augen aufspüren, mit großen Augen in einem verhältnismäßig großen Kopf. Das Weibchen ist größer als das Männchen, und dieser Unterschied ist bei den Arten am stärksten, die schnelle Beute in der Luft greifen. Sie bauen selbst kein Nest.
Familien dieser Ordnung
- Falken | Falconidae12 ArtenAn der Schneidekante des Oberschnabels sitzt ein scharfer Zahn, der in eine Kerbe des Unterschnabels greift: Falken töten ihre Beute durch einen Biss in den Nacken und nicht, wie Habichte, mit der Kraft des Fußes. Der Flügel ist lang und spitz, der Flügelschlag steif und rudernd; im Nasenloch sitzt ein kleiner knöcherner Höcker, der bei schnellen Sturzflügen den Luftstrom bricht. Sie bauen kein Nest, sondern legen auf einem Felsband, in einer Baumhöhle, an einem Gebäude oder in einem verlassenen Nest von Krähen oder Saatkrähen; die Eier sind cremefarben und dicht mit rotbraunen Flecken bedeckt, was sie von den weißen oder bläulichen Eiern der übrigen Greifvögel unterscheidet. Das Gelege umfasst meist drei bis sechs Eier, die größtenteils vom Weibchen bebrütet werden, während das Männchen die Nahrung heranträgt.